Peterchens und Annelieses Mondfahrt

nach dem Märchen von Gerdt von Bassewitz
von Marc Gruppe
Maikäfer Sumsemann hat nur fünf Beinchen. Das sechste Beinchen verlor sein Urahn, weil ein Holzdieb ihm das beim Baumfällen mit abschlug. Zur Strafe wurde der Holzdieb von der Nachtfee auf den Mond verbannt. Unglücklicherweise blieb das Beinchen am Baum hängen – so daß es mit zum Mond kam. Die Nachtfee sagte aber, daß die Sumsemänner ihr sechstes Beinchen wieder haben könnten, wenn sie zwei Kinder finden, die noch nie in ihrem Leben einem Tier etwas zu Leide getan haben. Diese Kinder findet der Letzte der Sumsemänner in Peterchen und Anneliese. Sie erklären sich bereit, dem Maikäfer zu helfen. Nun sind die Maikäfer nicht gerade die Mutigsten Geschöpfe und so kommt es, daß Sumsemann immer in Ohnmacht fällt, wenn es gerade besonders spannend wird, sei es auf der Sternenwiese, wo der Sandmann die Sternenkinder unterrichtet oder im Schloß der Nachtfee, wo sich alle Naturgeister wie Donnermann, Windliese, Blitzhexe, Regenfritz und Eismax ein Stelldichein geben. Und kurz vor dem Ziel muß auch noch das Abenteuer mit dem bösen Mondmann (Holzdieb) bestanden werden. Nur gut, daß Peterchen und Anneliese genug Mut besitzen.

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